Tochter des Juristen und Versicherungsfachmanns Edmund von Herzfeld und Idas geb. Stern (Familie Pappenheim); jüdisches Grossbürgertum Wiens.
Ab Wintersemester 1913/14 an der Philosophischen Fakultät bei Alfons Dopsch und Alfred Francis Pribram.
Dissertation „Zur Orienthandelspolitik Österreichs unter Maria Theresia in der Zeit von 1740–1771", betreut von Alfons Dopsch, mit Quellenzugang über Alfred Francis Pribram.
Berufstätigkeit in der Wiener Bankenbranche; in dieser Zeit Austausch mit anderen Mises-Privatseminar-Teilnehmern.
Aufnahme ins zweiwöchentliche Privatseminar Ludwig von Mises' wegen ihrer Fähigkeit, das Zusammenspiel von Geld, Aussenhandel und Schuld zu erfassen.
Nach dem „Anschluss" 1938 unter falschem Verdacht verhaftet, im Gefängnislazarett erkrankt, Freilassung unter der Auflage der Ausreise. Mutter starb eine Woche später am 24. Juni 1938.
Zog zu ihrer Verwandten, der Chirurgin Gertrude Herzfeld, nach Edinburgh.
Leitung im Rahmen der Edinburgh Hostels für Studentinnen, davor unter Miss Looker Aufbau von Unterkünften für Kriegsarbeiterinnen.
Übersetzung und Auswahl von 595 Goethe-Briefen gemeinsam mit C. A. M. Sym, Einleitung von W. H. Bruford.
Starb friedlich am 27. Juli 1976 in ihrer Wohnung 8 Montpelier, Edinburgh.
قدّم Dopsch الباعث البحثي للأطروحة المتعلّقة بسياسة التجارة الشرقية في العهد الترزياني، وأشرف على العمل في جامعة فيينا.
ضمّ Mises الباحثة Herzfeld إلى حلقته الخاصة (Privatseminar) بعد أن أثارت أطروحتها حول سياسة التجارة مع الشرق اهتمامه. وقد شهد لها بفهمٍ دقيق للنقود والتجارة الخارجية والدَّيْن.
Marianne von Herzfeld في سياق المدرسة بأكملها: خمسة أجيال، وخطوط العلاقة بين المعلّمين والتلاميذ، والحلقات، والزمالات.
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